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Empfehlungen für Projekte

Empfehlungen für Projekte, in denen zumindest ein Teil der Inhalte aus dem NeuroomNet-CMS kommt.

Strukturen frühzeitig planen​

Die Strukturen im CMS lassen sich jederzeit erweitern oder ändern, und in Projekten wird das auch das eine oder andere Mal nötig sein. Trotzdem lohnt es sich, sie früh zu planen. Sonst müssen Daten häufiger von alten auf neue Strukturen umgestellt und die Anwendungen entsprechend angepasst werden.

Dazu gehört, schon in der Ausschreibung zumindest grob festzulegen, welche Inhalte austauschbar sein sollen. „Alle Inhalte sollen über ein CMS austauschbar sein“ reicht nicht: Für Programmierende sind auch Grafiken auf Schaltflächen, Hintergrundbilder und Beschriftungen Inhalte. Sollen die nicht austauschbar sein, treibt eine solche Formulierung nur die Kosten.

Typischerweise liegen drei Arten von Daten im CMS:

  1. Inhalte im engeren Sinne: Mediendateien und Objekte mit ihren Eigenschaften, etwa Städte mit berühmten Gebäuden (siehe das Beispiel in CMS-Frontend und Grundlagen).
  2. Oberflächentexte und Übersetzungen für Anwendungen, z. B. Beschriftungen von Bedienelementen.
  3. Konfiguration von Anwendungen, die sich dann im Browser ändern lässt.

Wann kommen die Daten?​

Die Programmierung beginnt meist, während die Inhalte noch entstehen, und arbeitet zunächst mit Platzhaltern. Das funktioniert gut, wenn bis dahin die Formate geklärt sind. Überraschungen wie „Die Bilder sind aber groß/klein“ oder „.doc-Dateien können wir nicht einlesen“ führen sonst auf irgendeiner Seite zu Mehrkosten.

Deshalb empfiehlt es sich, das CMS früh im Projekt einzuführen. Alle Beteiligten arbeiten dann von Anfang an mit denselben Daten, und Probleme wie „zu groß“, „zu klein“, „zu viel Text“ fallen sofort auf und nicht erst, wenn die Anwendungen fertig sind.

Läuft das CMS bereits in der IT des Museums, brauchen externe Beteiligte nur einen Zugang, etwa per VPN. Oft ist das noch nicht möglich, z. B. weil das Museum gebaut oder umgebaut wird. Dann kann das CMS während der Entwicklungsphase im Internet betrieben werden. Steht später das CMS vor Ort bereit, werden Strukturen und Daten per Export und Import übertragen.

Zugang für alle Beteiligten​

Alle Parteien, die Inhalte bearbeiten, sollten früh einen Zugang und eine kurze Einführung in das CMS-Frontend bekommen. Das umfasst auch externe Übersetzerinnen und Übersetzer. Konten und Rechte legt die Administration des CMS an (siehe Rechte und Konten). Mit Namensräumen je Partei lassen sich die Zugriffe sauber trennen.